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📁 Delphi - Programmierkurs.html
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    <td bgcolor="#FFFFD0"><p align="left">Die Assemblersprachen, deren Befehlsvorrat speziell
    f黵 jeden Rechnertyp zugeschnitten ist, verwenden anstelle des Bin鋜codes leichter
    verst鋘dliche Symbole, Mnemonics genannt. Ein Assemblerprogramm ist auf einem Computer
    nicht mehr direkt ablauff鋒ig, sondern muss erst in ein entsprechendes Maschinenprogramm
    黚ersetzt werden. Ein Programm, das dies automatisch durchf黨rt, bezeichnet man als
    Assembler, den 躡ersetzungsvorgang als assemblieren. Der Nachteil von Assemblerprogrammen
    besteht darin, dass sie auf eine ganz bestimmte Hardware zugeschnitten sind und sich nur
    schwer auf andere Computertypen 黚ertragen lassen. Bei gr鲞eren Probleml鰏ungen werden
    die Programme sehr umfangreich und damit wartungsunfreundlich. Daher werden
    Assemblersprachen haupts鋍hlich nur noch da, wo Programme und Programmsysteme schnell
    reagieren m黶sen, und f黵 Teile des Betriebssystems eingesetzt. </p>
    <div align="center"><center><table CELLPADDING="8">
      <tr>
        <td VALIGN="TOP">Beispiel:</td>
        <td><b><tt>ADD FELD_2 FELD_3<br>
        MOV BX, OFFSET FELD_3</tt></b></td>
      </tr>
    </table>
    </center></div></td>
  </tr>
  <tr>
    <td ALIGN="CENTER" BGCOLOR="#D0FFFF"><font SIZE="+1" COLOR="#0000FF"><b>3. Generation:
    Prozedurale Programmiersprachen</b></font></td>
  </tr>
  <tr>
    <td bgcolor="#FFFFD0"><p align="left">Diese Sprachengeneration, der die 黚erwiegende
    Mehrheit der heute gebr鋟chlichen Programmiersprachen angeh鰎t, ist unabh鋘gig von
    einem Computersystem. Lediglich der 躡ersetzer (Interpreter oder Compiler) muss an das
    jeweilige System angepasst sein und den entsprechenden Maschinencode erzeugen. Prozedurale
    Sprachen besitzen einen speziellen, der menschlichen Sprache angen鋒erten Befehlssatz, um
    Probleme aus einem bestimmten Anwendungsbereich zu l鰏en. Sie lehnen sich somit an die
    Denkweise des Programmierers an. Auch ohne fundamentierte Programmierkenntnisse lassen
    sich diese Programme leicht nachvollziehen. Die Bezeichnung &quot;prozedural&quot;
    kennzeichnet den modularen Aufbau der entsprechenden Programme in Prozeduren oder
    Funktionen. </p>
    <div align="center"><center><table CELLPADDING="8">
      <tr>
        <td VALIGN="TOP">Beispiel:</td>
        <td><b><tt>Write('Fahrstrecke='); Readln(kilometer);<br>
        Write('Benzin='); Readln(liter);<br>
        verbrauch := liter/kilometer * 100;<br>
        Writeln('Sie verbrauchten auf 100 km ',verbrauch);<br>
        if verbrauch &gt; 7 then writeln &quot;Verbrauch zu hoch!&quot;;</tt></b></td>
      </tr>
    </table>
    </center></div></td>
  </tr>
  <tr>
    <td ALIGN="CENTER" BGCOLOR="#D0FFFF"><font SIZE="+1" COLOR="#0000FF"><b>4. Generation:
    Nichtprozedurale Programmiersprachen</b></font></td>
  </tr>
  <tr>
    <td bgcolor="#FFFFD0"><p align="left">Bei nichtprozeduralen Programmiersprachen wird nicht
    mehr festgelegt, <b>wie</b> ein Problem gel鰏t wird, sondern der Programmierer beschreibt
    lediglich, <b>was</b> das Programm leisten soll. Danach werden diese Angaben von dem
    Programmiersystem in ein Programm umgesetzt. Der Vorteil dieser Sprachen besteht darin,
    dass f黵 diese Art der Programmierung keine umfangreiche Programmierausbildung notwendig
    ist. Nichtprozedurale Programmiersprachen werden z.B. f黵 Datenbankabfragen oder
    Tabellenkalkulationen eingesetzt.<br>
    In <b>Delphi</b> verwendet man z.B. die visuellen Komponenten, um eine
    Benutzerschnittstelle zu erstellen. </p>
    <div align="center"><center><table CELLPADDING="8">
      <tr>
        <td VALIGN="TOP">Beispiel:</td>
        <td><b><tt>select KUNDE from TABLE_1 where ALTER &gt; 18<br>
        create ERWACHSENE</tt></b></td>
      </tr>
    </table>
    </center></div></td>
  </tr>
  <tr>
    <td ALIGN="CENTER" BGCOLOR="#D0FFFF"><font SIZE="+1" COLOR="#0000FF"><b>5. Generation:
    Programmiersprachen der k黱stlichen Intelligenz</b></font></td>
  </tr>
  <tr>
    <td bgcolor="#FFFFD0">Die Programmierung der k黱stlichen Intelligenz (KI) dient der
    fortgeschrittenen Programmierung. Es wird versucht, die nat黵liche Intelligenz des
    Menschen (z.B. seine Lernf鋒igkeit) durch entsprechend konstruierte Computer
    nachzuvollziehen. Hierbei flie遲 beispielsweise auch die nat黵liche Sprache in die
    Programmierung ein. KI-Programme werden 黚erwiegend zu Forschungszwecken eingesetzt und
    beschreiben Schlussfolgerungen aus Forschungsergebnissen. Erfolgreich werden derartige
    Systeme zur Spracherkennung eingesetzt. <p align="center">Beispiel:<b><tt> Berechnung
    auswerten.</tt></b> </td>
  </tr>
</table>

<p><spacer type="vertical" size="30"></p>

<p><i><font SIZE="+2" COLOR="#FF0000"><b>Einordnung von Delphi:</b></font><font SIZE="+3">
</font></i></p>
<div align="center"><center>

<table BORDER="1" cellpadding="8">
  <tr>
    <td BGCOLOR="#FFFFD0"><ul>
      <p>Als komplexes Programmiersystem l鋝st sich Delphi in zwei Generationen einordnen:</p>
    </ul>
    <ul>
      <ul>
        <ul>
          <li><b>die von Delphi verwendete Programmiersprache <font COLOR="#FF0000">Object Pascal</font>
            ordnet man in der <font COLOR="#FF0000">3. Generation</font> ein.</b></li>
          <li><b>die <font COLOR="#FF0000">visuellen und SQL-Komponenten</font> geh鰎en der <font COLOR="#FF0000">4. Generation </font>an.</b></li>
        </ul>
      </ul>
    </ul>
    <blockquote>
      <p>Aufgrund dieser Einordnung wird Delphi auch als eine <strong>hybride Programmiersprache</strong>
      bezeichnet.<br>
      Die Kombination der Funktionalit鋞 zweier Generationen von Programmiersprachen mit
      visuellen Programmiertechniken f黨ren zu einer hohen Bedienerfreundlichkeit bei der
      Programmerstellung gepaart mit einer enormen M鋍htigkeit der erzeugbaren Programme.</p>
    </blockquote>
    </td>
  </tr>
</table>
</center></div>

<hr WIDTH="100%">

<p><a HREF="#Anfang"><img SRC="ho.gif" BORDER="0" WIDTH="25" HEIGHT="24"></a> <font SIZE="-1"><a HREF="#Anfang">Seitenanfang</a></font></p>

<h2><a HREF="#Ende"><img SRC="ru.gif" ALT="ru.gif (971 Byte)" BORDER="0" WIDTH="25" HEIGHT="25"></a> <a NAME="1.4."></a><font COLOR="#FF0000">1.4. Visuelles Programmieren mit Delphi</font></h2>

<h3><font SIZE="+2" COLOR="#0000FF">Interpreter und Compiler</font> </h3>

<hr WIDTH="100%">

<p><font COLOR="#000000">Der Prozessor eines Computers kann nur Maschinenbefehle lesen
(bestehend aus Bin鋜code 0/1). Programme, die nicht in Maschinensprache geschrieben sind,
m黶sen erst in diese 黚ersetzt werden.<br>
Die Aufgabe des 躡ersetzens 黚ernehmen eigens daf黵 entwickelte Programme, Interpreter
oder Compiler genannt.</font></p>
<div align="center"><center>

<table BORDER="1" CELLPADDING="6" WIDTH="95%" BGCOLOR="#ECECEC">
  <tr>
    <td VALIGN="TOP" BGCOLOR="#D0FFFF"><b>Interpreter</b></td>
    <td bgcolor="#FFFFD0">Interpreter 黚ersetzen (interpretieren) die Programme zeilenweise.
    Das Programm kann deshalb zur Laufzeit ge鋘dert werden. Die Befehle werden Zeile f黵
    Zeile in Maschinensprache 黚ersetzt und vom Prozessor ausgef黨rt. Bei jedem Neustart des
    Programms muss dieses auch wieder neu interpretiert werden. Aus diesem Grund k鰊nen keine
    Optimierungen vorgenommen werden, und die Programme laufen langsamer ab. <p><i>Beispiele
    f黵 Interpreter-Sprachen:</i> Q-BASIC, JAVA, LOGO</td>
  </tr>
  <tr>
    <td VALIGN="TOP" BGCOLOR="#D0FFFF"><b>Compiler</b></td>
    <td bgcolor="#FFFFD0">Ein Compiler 黚ersetzt einen Programmtext vollst鋘dig in
    Maschinensprache und legt diesen in einer eigenst鋘digen Programm-Datei ab. W鋒rend der
    Compilierung optimiert der Compiler die Programmgr鲞e und -geschwindigkeit. Beim
    Neustart wird vom Prozessor direkt die Programmdatei abgearbeitet.<br>
    Dadurch laufen compilierte Programme 10 bis 20 mal schneller ab als zu interpretierende
    Programme. <p><i>Beispiele f黵 Compiler-Sprachen:</i> PASCAL, DELPHI, C++</td>
  </tr>
</table>
</center></div>

<p><spacer type="vertical" size="30"></p>

<h3><font SIZE="+2"><font COLOR="#0000FF">Visuelles Programmieren</font> </font></h3>

<hr WIDTH="100%">

<p>Delphi erleichtert durch seine visuellen Komponenten wie Men黶, Schaltfl鋍hen und
Oberfl鋍henkomponenten das Erstellen einer Benutzerschnittstelle in Windows. Dadurch wird
die Komplexit鋞 der Windowsprogrammierung, die auf Fenstern und Botschaften beruht,
wesentlich vereinfacht.<br>
Hinter den visuellen Komponenten verbergen sich nicht nur grafische Darstellungen.
Vielmehr stellt jede Komponente dem Programm eine oder mehrere Funktionen zur Verf黦ung.</p>
<div align="center"><center>

<table BGCOLOR="#E6E6E6" cellpadding="8" border="2" width="95%">
  <tr>
    <td bgcolor="#FFFFD0"><img SRC="delph01.jpg" ALIGN="right" WIDTH="307" HEIGHT="184">Das Programmieren unter Windows
    baut auf zwei wichtigen Konzepten auf, den <b><font COLOR="#FF0000">Fenstern</font></b>
    und den <b><font COLOR="#FF0000">Botschaften</font></b>. <p>Die Abbildung zeigt ein
    typisches <b><font COLOR="#000000">Dialogfenster</font></b>, welches mit visuellen
    Komponenten in Sekundenschnelle und ganz ohne &quot;Insiderkenntnisse&quot; erstellt
    werden kann.<br>
    Der Anwender kommuniziert 黚er dieses Fenster mit dem jeweiligen Programm. Im Eingabefeld
    kann ein beliebiger Text oder Zahlenwert eingegeben werden, der dann 黚er das Anklicken
    eines Aktionsschalters vom Programm verarbeitet wird. <br>
    Dabei stellt das Ereignis <i>&quot;Schalter&nbsp;geklickt&quot; </i>eine<i> </i><b>Botschaft
    </b>an das Programm dar, woraufhin dieses einen entsprechenden Algorithmus
    (Ereignisbehandlungsroutine) ausf黨rt. <br>
    </td>
  </tr>
</table>
</center></div>

<p align="center"><a NAME="Ende"></a><a HREF="delphi01.htm#Anfang"><img SRC="ho.gif" BORDER="0" WIDTH="25" HEIGHT="24"></a>&nbsp;&nbsp;<a HREF="index.htm"><img SRC="i.gif" BORDER="0" WIDTH="73" HEIGHT="25"></a>&nbsp;&nbsp;<a HREF="delphi02.htm"><img SRC="r.gif" BORDER="0" WIDTH="25" HEIGHT="25"></a></p>
</body>
</html>

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