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\begin{eqnarray*}
4 & = & 2*2 \nonumber \\
6 & = & 2*3 \nonumber \\
91 & = & 7*13 \nonumber \\
161 & = & 7*23 \nonumber \\
767 & = & 13*59 \nonumber \\
1.029 & = & 3 * 7^3 \nonumber \\
5.324 & = & 22 * 11^3. \nonumber
\end{eqnarray*}
\begin{satz}\label{thm-zth-cnum}
Jede zusammengesetzte Zahl $a$ besitzt einen kleinsten Teiler gr"o"ser
als $1$. Dieser Teiler ist eine Primzahl $p$ und kleiner oder gleich der Quadratwurzel
aus $a$.
\end{satz}
Aus den Primzahlen lassen sich alle ganzen Zahlen gr"o"ser als $1$
zusammensetzen -- und das sogar in einer {\em eindeutigen} Weise.
Dies besagt \index{Zahlentheorie!Hauptsatz} der 1. {\em Hauptsatz der Zahlentheorie} (= Hauptsatz der elementaren
Zahlentheorie = fundamental theorem of arithmetic = fundamental building
block of all positive integers). Er wurde das erste Mal pr"azise von Carl
Friedrich Gauss in seinen Disquisitiones Arithmeticae (1801) formuliert.
\index{Zahlentheorie!Hauptsatz} \index{Gauss, Carl Friedrich}
\begin{satz}{\bf Gauss 1801}\label{thm-zth-mthm}
Jede nat"urliche Zahl $a$ gr"o"ser als $1$ l"asst sich als Produkt von
Primzahlen schreiben. Sind zwei solche Zerlegungen $a = p_1*p_2*\cdots*p_n = q_1*q_2*\cdots*q_m$ gegeben, dann
gilt nach eventuellem Umsortieren $n = m$ und f"ur alle $i$: $p_i = q_i$.
\end{satz}
In anderen Worten: Jede nat"urliche Zahl au"ser der $1$ l"asst sich auf genau eine
Weise als Produkt von Primzahlen schreiben, wenn man von der Reihenfolge der
Faktoren absieht. Die Faktoren sind also eindeutig (die \glqq Expansion in
Faktoren'' ist eindeutig)!
Zum Beispiel ist $60 = 2*2*3*5 = 2^2*3*5$. Und das ist --- bis auf eine
ver"anderte Reihenfolge der Faktoren --- die einzige M"oglichkeit, die Zahl $60$
in Primfaktoren\index{Primfaktor} zu zerlegen.
Wenn man nicht nur Primzahlen als Faktoren zul"asst, gibt es mehrere
M"oglichkeiten der Zerlegung in Faktoren und die {\em Eindeutigkeit} (uniqueness)
geht verloren:
$$60 = 1*60 = 2*30 = 4*15 = 5*12 = 6*10 = 2*3*10 = 2*5*6 = 3*4*5 = \cdots$$
Der 1. Hauptsatz ist nur scheinbar selbstverst"andlich. Man kann viele andere
Zahlenmengen\footnote{%
Diese Mengen werden speziell aus der Menge der nat"urlichen Zahlen gebildet.
Ein Beispiel findet sich in diesem \hyperlink{uniqueness}{Skript}
auf Seite~\pageref{thm-pz-euklid} %eigentlich \pageref{remFundTheoOfArithm},
%aber hyperref ist buggy
am Ende von Kapitel~\ref{primesinmath}.
}
konstruieren, bei denen eine multiplikative Zerlegung in die Primfaktoren
dieser Mengen {\em nicht} eindeutig ist.
F"ur eine mathematische Aussage ist es deshalb nicht nur wichtig, f"ur welche
Operation sie definiert wird, sondern auch auf welcher Grundmenge diese
Operation definiert wird.
Weitere Details zu den Primzahlen (z.B. wie der \glqq Kleine Satz von
Fermat'' zum Testen von sehr gro"sen Zahlen auf ihre Primzahleigenschaft
benutzt werden kann) finden sich in diesem Skript in dem Artikel "uber
\hyperlink{Kapitel_2}{Primzahlen, Kapitel \ref{Label_Kapitel_2}}.
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\subsection{Teilbarkeit, Modulus und Restklassen}
\index{Modulus} \index{Teilbarkeit} Werden ganze Zahlen addiert, subtrahiert oder multipliziert, ist das
Ergebnis stets wieder eine ganze Zahl.
Die Division zweier ganzer Zahlen ergibt nicht immer eine ganze Zahl. Wenn
man z.B. $158$ durch $10$ teilt, ist das Ergebnis die Dezimalzahl $15,8$. Dies ist
keine ganze Zahl!
Teilt man $158$ dagegen durch $2$, ist das Ergebnis $79$ eine ganze Zahl.
In der Zahlentheorie sagt man, $158$ ist {\em teilbar} durch $2$, aber nicht durch $10$.
Allgemein sagt man:
\begin{definition}\label{def-zth-divisibility} \index{Teilbarkeit} \index{teilbar}
Eine ganze Zahl $n$ ist {\bf teilbar} durch eine ganze Zahl $d$, wenn der Quotient $n/d$
eine ganze Zahl $c$ ist, so dass $n = c * d$.
\end{definition}
Die Zahl $n$ wird {\em Vielfaches} von $d$ genannt; $d$ wird {\em Teiler, Divisor} \index{Teiler} \index{Divisor} oder \index{Faktor} {\em Faktor} von $n$
genannt.
Mathematisch schreibt man das: $d | n$ (gelesen: \glqq $d$ teilt $n$'').
Die Schreibweise $d \!\!\not| n$ bedeutet, dass $d$ die Zahl $n$ nicht teilt.
Also gilt in unserem obigen Beispiel: $10\!\!\not| 158$, aber $2 | 158$.
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\subsubsection{Die Modulo-Operation -- Rechnen mit Kongruenzen} \index{Kongruenz}
Bei Teilbarkeitsuntersuchungen kommt es nur auf die Reste der Division an:
Teilt man eine Zahl $n$ durch $m$, so benutzt man oft die folgende Schreibweise:
$$\frac{n}{m} = c + \frac{r}{m} ,$$
wobei $c$ eine ganze Zahl ist und $r$ eine Zahl mit den Werten $0,1,\cdots, m-1$.
Diese Schreibweise hei"st Division mit Rest. Dabei hei"st $c$ der ganzzahlige
\glqq Quotient'' und $r$ der \glqq Rest'' der Division.
{\bf Beispiel:} \\
$$\frac{19}{7} = 2 + \frac{5}{7} \quad (m=7, c = 2, r = 5)$$
Was haben die Zahlen $5, 12, 19, 26, \cdots$ bei der Division durch $7$ gemeinsam?
Es ergibt sich immer der Rest $r = 5$.
Bei der Division durch $7$ sind nur die folgenden Reste m"oglich:
$$r = 0, 1, 2, \cdots, 6.$$
Wir fassen bei der Division durch $7$ die Zahlen, die den gleichen Rest $r$
ergeben, in die \glqq Restklasse $r$ modulo $7$'' zusammen. Zwei Zahlen $a$ und $b$, die
zur gleichen Restklasse modulo $7$ geh"oren, bezeichnen wir als \glqq kongruent
modulo 7''. Oder ganz allgemein:
\begin{definition}\label{def-zth-remainder} \index{Restklasse}
Als {\bf Restklasse $r$ modulo $m$} bezeichnet man alle ganzen Zahlen $a$, die bei der Division
durch $m$ denselben Rest $r$ haben.
\end{definition}
\newpage
{\bf Beispiele:}
\begin{itemize}
\item[] Restklasse $0$ modulo $4 = \{ x | x = 4*n; \; n \in \mathbb{N} \} = \{ \dots, -16, -12, -8, -4, 0, 4, 8, 12, 16, \dots \}$
\item[] Restklasse $3$ modulo $4 = \{ x | x = 4*n + 3;\; n \in \mathbb{N} \} = \{ \dots, -13, -9, -5, -1, 3, 7, 11, 15, \dots \}$
\end{itemize}
Da modulo $m$ nur die Reste $0, 1, 2, \cdots, m-1$ m"oglich sind, rechnet die modulare Arithmetik in endlichen Mengen.
Zu jedem Modul $m$ gibt es genau $m$ Restklassen.
\begin{definition}\label{def-zth-congruence} \index{Kongruenz}
Zwei Zahlen $a, b \in \mathbb{N}$ hei"sen \index{restgleich} \index{kongruent}
{\bf restgleich oder kongruent bez"uglich $m \in \mathbb{N}$} genau dann,
wenn beim Teilen durch $m$ der gleiche Rest bleibt.
\end{definition}
Man schreibt: $a \equiv b {\rm ~(mod~} m)$. Und sagt: {\em $a$ ist kongruent $b$ modulo $m$}. Das bedeutet,
dass $a$ und $b$ zur gleichen Restklasse geh"oren. Der Modul ist also der Teiler. Diese Schreibweise wurde von
Gauss eingef"uhrt. Gew"ohnlich ist der Teiler positiv, aber $a$ und $b$ k"onnen auch beliebige ganze Zahlen sein.
{\bf Beispiele:}
\begin{itemize}
\item[] $19 \equiv 12 {\rm ~(mod~} 7)$,
denn die Reste sind gleich: $19 / 7 = 2$ Rest $5$ und $12 / 7 = 1$ Rest $5$.
\item[] $23103 \equiv 0 {\rm ~(mod~} 453)$, denn $23103 / 453 = 51$ Rest $0$ und $0 / 453 = 0$ Rest $0$.
\end{itemize}
\begin{satz}\label{thm-zth-div}
$a \equiv b$ (mod $m$) gilt genau dann, wenn die Differenz $(a - b)$ durch $m$ teilbar ist, also wenn
ein $q\in \mathbf{Z}$ existiert mit $ (a-b)=q*m.$
\end{satz}
Diese beiden Aussagen sind also "aquivalent.
Daraus ergibt sich: Wenn $m$ die Differenz teilt, gibt es eine ganze Zahl $q$, so dass gilt: $a = b + q*m$.
Alternativ zur Kongruenzschreibweise kann man auch die Teilbarkeitsschreibweise verwenden: $m | (a - b)$.
{\bf Beispiel "aquivalenter Aussagen:} \\
$35 \equiv 11$ (mod $3) \Longleftrightarrow 35 - 11 \equiv 0$ (mod $3)$,
wobei $35 - 11 = 24$ sich ohne Rest durch $3$ teilen l"asst, w"ahrend $35:3$ und $11:3$ beide den Rest $2$ ergeben.
{\bf Bemerkung:}\\
F"ur die Summe $(a + b)$ gilt die obige "Aquivalenz nicht!
{\bf Beispiel: }\\
$11 \equiv 2$ (mod $3$), also ist $11 - 2 \equiv 9 \equiv 0$ (mod $3$); aber $11 + 2 = 13$ ist nicht durch $3$ teilbar.
Die Aussage von Satz \ref{thm-zth-div} gilt f"ur Summen nicht einmal in eine
Richtung. Richtig ist sie bei Summen nur f"ur den Rest $0$ und nur in der
folgenden Richtung: Teilt ein Teiler beide Summanden ohne Rest, teilt er
auch die Summe ohne Rest.
Anwenden kann man die obige "Aquivalenz von Satz \ref{thm-zth-div}, wenn man schnell und
geschickt f"ur gro"se Zahlen entscheiden will, ob sie durch eine bestimmte
Zahl teilbar sind.
\newpage
{\bf Beispiel:} \\
Ist $69.993$ durch $7$ teilbar? \\
Da die Zahl in eine Differenz zerlegt werden kann, wo einfach zu ersehen
ist, dass jeder Operand durch $7$ teilbar ist, ist auch die Differenz durch $7$
teilbar: $69.993 = 70.000 - 7$.
Diese "Uberlegungen und Definitionen m"ogen recht theoretisch erscheinen, sind
uns im Alltag aber so vertraut, dass wir die formale Vorgehensweise gar nicht
mehr wahrnehmen: Bei der Uhr werden die $24$ h eines Tages durch die Zahlen $1$,
$2, \cdots, 12$ repr"asentiert. Die Stunden nach $12:00$ mittags erh"alt man als
Reste einer Division durch 12. Wir wissen sofort, dass $2$ Uhr nachmittags
dasselbe wie $14:00$ ist.
Diese \glqq modulare'', also auf die Divisionsreste bezogene Arithmetik ist die
Basis der asymmetrischen Verschl"usselungsverfahren.
Kryptographische Berechnungen spielen sich also nicht wie das Schulrechnen
unter den reellen Zahlen ab, sondern unter Zeichenketten begrenzter L"ange,
das hei"st unter positiven ganzen Zahlen, die einen gewissen Wert nicht
"uberschreiten d"urfen.
Aus diesem und anderen Gr"unden w"ahlt man sich eine gro"se Zahl $m$ und \glqq rechnet
modulo $m$'', das hei"st, man ignoriert ganzzahlige Vielfache von $m$ und rechnet
statt mit einer Zahl nur mit dem Rest bei Division dieser Zahl durch $m$.
Dadurch bleiben alle Ergebnisse im Bereich von $0$ bis $m-1$.
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\subsection{Rechnen in endlichen Mengen}
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\subsubsection{Gesetze beim modularen Rechnen}
Aus S"atzen der Algebra folgt, dass wesentliche Teile der "ublichen
Rechenregeln beim "Ubergang zum modularen Rechnen "uber der Grundmenge $\mathbb{Z}$
erhalten bleiben: Die Addition ist nach wie vor kommutativ. Gleiches gilt f"ur die
Multiplikation modulo $m$. Das Ergebnis einer Division\footnote{%
\label{ftn-res-divmodn}Die Division modulo $m$\index{Division modulo $n$} ist nur f"ur Zahlen, die teilerfremd zu $m$ sind, definiert.
Vergleiche Fu"ssnote \ref{ftn-mod6} in Kapitel \ref{addmult}.
} ist kein Bruch, sondern eine ganze Zahl zwischen $0$ und $m-1$.
Es gelten die bekannten Gesetze:
\begin{itemize}
\item[\bf 1.] {\bf Assoziativgesetz:}\index{Assoziativgesetz} \\
$((a+b) + c) {\rm ~(mod~ } m) \equiv (a + (b+c)) {\rm ~(mod~ } m).$ \\
$((a*b) * c) {\rm ~(mod~ } m) \equiv (a * (b*c)) {\rm ~(mod~ } m).$
\item[\bf 2.] {\bf Kommutativgesetz:} \index{Kommutativgesetz}\\
$(a+b) {\rm ~(mod~ } m) \equiv (b+a) {\rm ~(mod~ } m).$ \\
$(a*b) {\rm ~(mod~ } m) \equiv (b*a) {\rm ~(mod~ } m).$
\end{itemize}
Assoziativgesetz und Kommutativgesetz gelten sowohl f"ur die Addition als auch f"ur die Multiplikation.
\begin{itemize}
\item[\bf 3.] {\bf Distributivgesetz:} \index{Distributivgesetz}\\
$ (a * (b+c)) {\rm ~(mod~ } m) \equiv (a*b + a*c) {\rm ~(mod~ } m).$
\item[\bf 4.] {\bf Reduzierbarkeit:} \index{Reduzierbarkeit} \\
$(a+b) {\rm ~(mod~} m) \equiv (a {\rm ~(mod~ } m) + b {\rm ~(mod~ } m)) {\rm ~(mod~} m).$ \\
$(a*b) {\rm ~(mod~} m) \equiv (a {\rm ~(mod~ } m) * b {\rm ~(mod~ } m)) {\rm ~(mod~} m).$
\end{itemize}
Es ist gleichg"ultig, in welcher Reihenfolge die Modulo-Operation durchgef"uhrt wird.
\begin{itemize}
\item[\bf 5.] {\bf Existenz einer Identit"at (neutrales Element):} \index{Identit""at}\\
$(a + 0) {\rm ~(mod~ } m) \equiv (0 + a) {\rm ~(mod~ } m) \equiv a {\rm ~(mod~ } m).$ \\
$(a * 1) {\rm ~(mod~ } m) \equiv (1 * a) {\rm ~(mod~ } m) \equiv a {\rm ~(mod~ } m).$
\item[\bf 6.] {\bf Existenz des inversen Elements:} \\
F"ur jedes ganzzahlige $a$ und $m$ gibt es eine ganze Zahl $-a$, so dass gilt: \\
$(a + (-a)) {\rm ~(mod~}m) \equiv 0 {\rm ~(mod~ } m)$ \quad (additive Inverse). \index{Inverse!additive}\\
F"ur jedes $a$ ($a \not\equiv 0 {\rm ~(mod~ } p$) ) und $p$ prim gibt es eine ganze Zahl $a^{-1}$, so dass gilt: \\
$(a * a^{-1}) {\rm ~(mod~ } p) \equiv 1 {\rm ~(mod~}p)$ \quad (multiplikative Inverse). \index{Inverse!multiplikative}
\item[\bf 7.] \index{Abgeschlossenheit} {\bf Abgeschlossenheit:}\footnote{%
\label{ftn-closed}Diese Eigenschaft wird innerhalb einer Menge immer bez"uglich einer Operation definiert.
Siehe \hyperlink{Appendix_B}{Anhang B zu diesem Kapitel}.
} \\
$a, b \in G \Longrightarrow ( a + b ) \in G.$ \\
$a, b \in G \Longrightarrow ( a * b ) \in G.$
\item[\bf 8.] \index{Transitivit""at} {\bf Transitivit"at:}\\
$ [ a \equiv b {\rm ~mod~ } m, ~b \equiv c {\rm ~mod~ } m] \Longrightarrow [ a \equiv c {\rm ~mod~ } m].
$
\end{itemize}
% --------------------------------------------------------------------------
\subsubsection{Muster und Strukturen} \index{Struktur}
\hypertarget{Chapter_ElementaryNT_5_2}{}
\label{Label_Chapter_ElementaryNT_5_2}
Generell untersuchen die Mathematiker \glqq Strukturen\grqq. Sie fragen sich
z.B. bei $ a * x \equiv b {\rm ~mod~ } m, $ welche Werte $x$ f"ur gegebene
Werte $a,b,m$ annehmen kann.
Insbesondere wird dies untersucht f"ur den Fall, dass das Ergebnis $b$ der
Operation das neutrale Element ist. Dann ist $x$ die Inverse von $a$
bez"uglich dieser Operation.
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