📄 install.xml.de
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$ gzip -d httpd-2_0_<em>NN</em>.tar.gz<br /> $ tar xvf httpd-2_0_<em>NN</em>.tar </example> <p>Dies erstellt unterhalb des aktuellen Verzeichnisses ein neues Verzeichnis, das den Quellcode für die Distribution enthält. Sie sollten mit <code>cd</code> in dieses Verzeichnis wechseln, bevor Sie mit der Kompilierung des Servers weitermachen. </p></section><section id="configure"><title>Den Codebaum konfigurieren</title> <p>Der nächste Schritt ist die Konfiguration des Apache-Codebaumes für Ihre spezielle Plattform und Ihre persönlichen Bedürfnisse. Dies wird mit dem Skript <program>configure</program> durchgeführt, das im Wurzelverzeichnis der Distribution enthalten ist. (Entwickler, welche die CVS Version des Apache-Codebaumes herunterladen, müssen <code>autoconf</code> und <code>libtool</code> installiert haben und müssen <code>buildconf</code> ausführen, bevor sie mit den nächsten Schritten fortfahren können. Dies wird bei offiziellen Releases nicht notwendig sein.)</p> <p>Um den Codebaum mit den Standardeinstellungen zu konfigurieren, geben Sie einfach <code>./configure</code> ein. Zur Änderung dieser Voreinstellungen akzeptiert <program>configure</program> eine Reihe von Variablen und Kommandozeilenoptionen.</p> <p>Die wichtigste Option ist <code>--prefix</code>, der Ablageort, an dem der Apache später installiert wird, da er für diesen Ort konfiguriert werden muss, um korrekt zu arbeiten. Eine feinere Einstellung der Dateiablagen ist mit weiteren <a href="programs/configure.html#installationdirectories">configure-Optionen</a> möglich.</p> <p>Weiterhin können Sie zu diesem Zeitpunkt festlegen, welche <a href="programs/configure.html#optionalfeatures">Funktionalität</a> Sie in den Apache aufnehmen möchten, indem Sie <a href="mod/">Module</a> aktivieren oder deaktivieren. Der Apache bindet standardmäßig einen Satz von <a href="mod/module-dict.html#Status">Basismodulen</a> ein. Andere Module werden mit Hilfe der Option <code>--enable-<var>module</var></code> aktiviert, wobei <var>module</var> den Namen des Moduls ohne das Präfix <code>mod_</code> darstellt. Ausserdem sind alle Unterstriche durch Bindestriche zu ersetzen. Sie können sich auch entscheiden, Module als "<a href="dso.html">Shared Objects (DSOs)</a>" zu kompilieren, welche zur Laufzeit ge- und entladen werden können. Dazu verwenden Sie die Option <code>--enable-<var>module</var>=shared</code>. Entsprechend können Sie Basismodule mit der Option <code>--disable-<var>module</var></code> deaktivieren. Lassen Sie Vorsicht walten. wenn Sie diese Optionen verwenden, da <program>configure</program> Sie nicht warnen kann, wenn die von Ihnen angegebenen Module nicht existieren; die Option wird dann einfach ignoriert.</p> <p>Zusätzlich ist es zuweilen notwendig, das <program>configure</program>-Skript mit Extrainformationen zum Ablageort Ihres Compilers, Ihrer Bibliotheken oder Header-Dateien zu versorgen. Das tun Sie, indem Sie entweder Umgebungsvariablen oder Kommandozeilenoptionen an <program>configure</program> übergeben. Für mehr Informationen lesen Sie bitte die Hilfeseite zu <program>configure</program>.</p> <p>Um einen kurzen Eindruck zu gewinnen, welche Möglichkeiten Sie haben, folgt hier ein typisches Beispiel, das den Apache mit einem speziellen Compiler und Compilerflags für das Installationsverzeichnis <code>/sk/pkg/apache</code> kompiliert, sowie die beiden zusätzlichen Module <module>mod_rewrite</module> und <module>mod_speling</module> für späteres Laden durch den DSO-Mechanismus:</p> <example> $ CC="pgcc" CFLAGS="-O2" \<br /> ./configure --prefix=/sw/pkg/apache \<br /> --enable-rewrite=shared \<br /> --enable-speling=shared </example> <p>Wenn <program>configure</program> startet, benötigt es mehrere Minuten, um die Verfügbarkeit von Features auf Ihrem System zu prüfen und ein Makefile zu generieren, das später zur Kompilierung des Servers verwendet wird.</p> <p>Einzelheiten zu den vielen verschiedenen <program>configure </program>-Optionen finden Sie auf der Hilfeseite zu <program>configure</program>.</p></section><section id="compile"><title>Erstellen</title> <p>Nun können Sie die verschiedenen Teile, die das Apache-Paket bilden, einfach durch Ausführen des folgenden Befehls erstellen:</p> <example>$ make</example> <p>Seien Sie hierbei bitte geduldig, denn eine Basiskonfiguration benötigt ungefähr 3 Minuten auf einem Pentium III/Linux 2.2. System. Dies kann aber abhängig von Ihrer Hardware und der Anzahl der Module, die Sie aktiviert haben, sehr stark variieren.</p></section><section id="install"><title>Installieren</title> <p>Nun endlich installieren Sie das Package unter dem konfigurierten Installations-<em>PREFIX</em> (siehe oben: Option <code>--prefix</code> durch Aufrufen von:</p> <example>$ make install</example> <p>Wenn Sie upgraden, wird die Installation Ihre Konfigurationsdateien oder Dokumente nicht überschrieben.</p></section><section id="customize"><title>Anpassen</title> <p>Als nächstes können Sie Ihren Apache HTTP Server anpassen, indem Sie die <a href="configuring.html">Konfigurationsdateien</a> unterhalb von <code><em>PREFIX</em>/conf/</code> editieren.</p> <example>$ vi <em>PREFIX</em>/conf/httpd.conf</example> <p>Werfen Sie auch einen Blick in das Apache-Handbuch unter <a href="./">docs/manual/</a>. Die aktuellste Version dieses Handbuchs sowie eine komplette Referenz der verfügbaren <a href="mod/directives.html">Konfigurationsanweisungen</a> finden Sie unter <a href="http://httpd.apache.org/docs-2.0/" >http://httpd.apache.org/docs-2.0/</a>.</p></section><section id="test"><title>Testen</title> <p>Sie können nun Ihren Apache HTTP Server <a href="invoking.html">starten</a>, indem Sie einfach</p> <example>$ <em>PREFIX</em>/bin/apachectl start</example> <p>ausführen.</p> <p>Danach sollten Sie Ihr erstes Dokument unter dem URL <code>http://localhost/</code> anfordern können. Die Webseite, die Sie sehen, ist im <directive module="core">DocumentRoot</directive> abgelegt, welches üblicherweise <code><em>PREFIX</em>/htdocs/</code> ist. Den Server <a href="stopping.html">stoppen</a> Sie wieder durch Ausführen von:</p> <example>$ <em>PREFIX</em>/bin/apachectl stop</example></section><section id="upgrading"><title>Upgrade</title> <p>Der erste Schritt beim Aktualisieren besteht darin, die Versionsankündigung sowie die <code>CHANGES</code>-Datei in der Quelltextdistribution zu lesen, um Änderungen zu finden, die Ihr System möglicherweise betreffen. Wenn Sie einen größeren Versionssprung durchführen (z.B. vom 1.3 auf 2.0 oder von 2.0 auf 2.2), wird es wahrscheinlich auch größere Unterschiede in der Kompilier- und Laufzeitkonfiguration geben, die manuelle Nacharbeiten erfordern. Außerdem müssen alle Module aktualisiert werden, um den Änderungen der Modul-API gerecht zu werden.</p> <p>Die Aktualisierung einer Unterversion auf eine andere (z.B. von 2.0.55 auf 2.0.57) ist einfacher. <code>make install</code> überschreibt keine der bereits existierenden Dokumente, Log- und Konfigurationsdateien. Ausserdem bemühen sich die Entwickler, inkompatible Änderungen der <program>configure</program>-Optionen, der Laufzeitkonfiguration sowie der Modul-API zu vermeiden. In den meisten Fällen sollten Sie in der Lage sein, den gleichen <program>configure</program>-Befehl, die gleiche Konfiguration und die gleichen Module wieder zu verwenden. (Das gilt erst seit Version 2.0.41 -- frühere Versionen enthielten noch inkompatible Änderungen).</p> <p>Wenn Sie den Quellcode von Ihrer letzten Installation aufgehoben haben, ist ein Upgrade sogar noch einfacher. Die Datei <code>config.nice</code> im Wurzelverzeichnis des alten Quelltextbaums enthält den genauen <program>configure</program>-Befehl, der verwendet wurde, um den Quellcode zu konfigurieren. Um jetzt von einer Version auf die nächste zu aktualisieren, kopieren Sie einfach die <code>config.nice</code> in das Verzeichnis der neuen Version, passen sie bei Bedarf an, und führen Sie sie aus:</p> <example> $ ./config.nice<br /> $ make<br /> $ make install<br /> $ <var>PREFIX</var>/bin/apachectl stop<br /> $ <var>PREFIX</var>/bin/apachectl start<br /> </example> <note type="warning">Sie sollten jede neue Version immer in Ihrer Umgebung testen, bevor Sie sie produktiv schalten. Beispielsweise können Sie die neue Version neben der alten installieren, indem Sie ein anderes <code>--prefix</code> und einen anderen Port wählen (durch Anpassen der <directive module="mpm_common">Listen</directive>-Direktive). So können Sie auf eventuelle Inkompatibilitäten testen, bevor Sie endgültig die neue Version verwenden.</note></section></manualpage>
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